Target API

Das System anbinden, in dem die Daten landen.

Euer Zielsystem gehört euch, dafür gibt es keinen fertigen Konnektor. Es gibt stattdessen einen dokumentierten Vertrag: einen Import, der die Arbeit macht, und einen Abgleich, der die Lücke bis zum Cutover schließt.

Micromerce übergibt die fertigen Daten an euer Zielsystem, das sie abholt und das Ergebnis zurückmeldet. Darunter eine Zeitachse: der Vollimport als Momentaufnahme, der laufende Abgleich trägt jede Änderung bis zum Cutover.

Ein Standard, eine Ergänzung

Jede Integration startet mit dem Import. Der laufende Abgleich kommt obendrauf, wenn sich die Quelle zwischen Vollimport und Cutover weiter verändert.

Der Standard

Import auf Anforderung

Eine Migration läuft, wir übergeben den fertigen Datenbestand an euer System, euer System meldet zurück, sobald er drin ist. Beliebig oft wiederholbar: Ein Testimport verhält sich exakt wie der echte, der Lauf, den euer Kunde freigibt, ist also der Lauf, der live geht. So startet jede Integration.

Deckt ab

Den vollständigen Datenbestand, für einen neuen Kunden oder eine Migration mit vereinbartem Cutover.

Obendrauf

Laufender Abgleich

Ein Vollimport ist eine Momentaufnahme, und in der Quelle wird danach weitergearbeitet. Der laufende Abgleich trägt diese Änderungen als Strom von Ereignissen nach, damit aus der Lücke zwischen Import und Cutover nie verlorene Daten werden. Es ist dasselbe ereignisgetriebene Muster, mit dem unsere eigenen Dienste untereinander im Gleichstand bleiben.

Deckt ab

Das Delta nach dem Vollimport, damit niemand die Quelle einfrieren oder die Migration in der Cutover-Nacht wiederholen muss.

Wie ein Import läuft

Fünf Schritte, identisch für Testimport und Go-Live.

  1. 1

    Der Import wird ausgelöst

    Jemand startet im Onboarding-Backoffice einen Test- oder Live-Import. Euer System ist noch nicht beteiligt.

  2. 2

    Wir rufen euer System

    Euer Import-Endpunkt erfährt, wo die fertigen Daten liegen, wie er sie abholt und wohin er zurückmeldet.

  3. 3

    Ihr holt die Daten

    Euer System lädt die transformierten Daten samt Dokumenten. Die Zugangsdaten kommen mit dem Aufruf und lassen sich jederzeit erneuern.

  4. 4

    Ihr verarbeitet sie

    In eurem Tempo. Währenddessen könnt ihr den Fortschritt melden, dann zeigt das Backoffice einen laufenden Balken statt eines Spinners.

  5. 5

    Ihr meldet zurück

    Erfolg oder Fehler, dazu alles, was sich zu behalten lohnt: Fehlerprotokolle, Validierungsergebnisse, Warnungen, Statistiken.

Was ankommt, und in welcher Form

Ihr wählt das Format, das euer System am leichtesten liest. Wir liefern darin, damit niemand uns zuliebe einen Parser schreibt.

JSON

Ein Dokument je Datensatz, verschachtelt so, wie euer Modell es erwartet.

JSONL

Ein Datensatz je Zeile, für große Mengen, die ihr streamen statt laden wollt.

SQL-Inserts

Ausführbare Statements gegen euer Schema, in der Reihenfolge, die die Beziehungen brauchen.

XML

Für Zielsysteme, deren Import das ohnehin spricht.

Eine fertige Datenbank

Die vollständige Datenbank, komplett übergeben. Gar nichts zu importieren.

Egal wofür ihr euch entscheidet, die Aufgabe auf eurer Seite bleibt dieselbe: die Lieferung annehmen, verarbeiten und den neuen Mandanten bereitstellen. Alles davor ist unsere.

Was ihr entscheidet

Der Vertrag passt sich eurer API an, nicht umgekehrt. Diese Entscheidungen fallen einmal, bei der Einrichtung.

EntscheidungMöglichkeitenWas wir meistens sehen
Wie wir uns bei euch ausweisenGar nicht, OAuth 2.0, OIDC oder etwas EigenesOAuth 2.0, das nutzen die bestehenden Produktiv-Integrationen
Wie der Aufruf aussiehtEure Feldnamen, euer Wrapper, zusätzliche FelderEine Handvoll umbenannter Felder und ein eigenes Kennzeichen
Was vor einem Import passiertNichts, oder vorher ein Nachschlagen oder eine PrüfungNichts bei einem neuen System, ein Nachschlagen bei einem gewachsenen
Wie ihr zurückmeldetNur das Ergebnis, oder Ergebnis plus FortschrittBeides, sobald eine Migration lange genug läuft
Wie wir eure Ergebnisdateien holenLinks ohne Anmeldung, oder authentifizierter AbrufLinks ohne Anmeldung, für beide Seiten einfacher

Jede dieser Festlegungen wird je Integration schriftlich gehalten, damit niemand sich erinnern muss, was vor einem halben Jahr vereinbart wurde.

Was euer System können muss

Zwei Dinge sind wirklich Pflicht. Der Rest macht aus einer Migration etwas, das sich proben lässt, und ist das, worauf die meisten Integrationen hinauslaufen.

Pflicht

  • Den Import im Hintergrund verarbeiten, statt die Leitung offen zu halten, solange er läuft.
  • Das Ergebnis am Ende über den Callback zurückmelden. Der Fortschritt zwischendurch ist optional und speist den laufenden Balken im Backoffice.

Empfohlen

  • Testimporte jederzeit annehmen, beliebig oft, pro Kunde.
  • Einen Testimport sich genau wie einen Live-Import verhalten lassen. Der einzige Unterschied sollten Adresse oder Zugangsdaten sein.
  • Einen Live-Import als endgültig kennzeichnen, damit er nie mit einem Test verwechselt wird.
  • Testdaten nach einer festgelegten Frist selbst löschen.

Integrationen laufen auch ohne Testimporte, und wir richten die so ein. Es bedeutet nur, dass jede Probe, die ihr nicht halten könnt, als Risiko mit in den Go-Live geht. Deshalb drängen wir darauf.

Bei uns fest, bei euch flexibel

Ein kleiner Teil ist in jeder Integration gleich. Alles andere passt sich an das an, was ihr schon habt.

Jedes Mal gleich

  • Wie euer System sich ausweist, wenn es die Daten abholt.
  • Was die üblichen Antworten bedeuten.
  • Dass es am Ende eine Ergebnismeldung gibt. Ihre Form ist abbildbar.

An euch angepasst

  • Wie wir uns gegenüber eurem System ausweisen.
  • Welche Adresse wir aufrufen und was der Aufruf mitbringt.
  • Ob vor dem Import noch etwas passieren muss.
  • Ob ihr neben dem Ergebnis auch den Fortschritt meldet.

Häufige Fragen

Für den Start nicht. Der Import ist der Standard und trägt eine Migration mit vereinbartem Cutover allein. Der Abgleich kommt dazu, wenn zwischen Vollimport und Umschalten in der Quelle weitergearbeitet wird, damit diese Änderungen mitkommen statt verloren zu gehen oder doppelt migriert zu werden.

Ein Endpunkt, der einen Import annimmt, eine Rückmeldung an uns, wenn er fertig ist, und eine Möglichkeit für uns nachzufragen, wie es steht. Alles darüber hinaus ist eine Wahl, keine Pflicht.

Nein. Feldnamen, Adresse und Authentifizierung richten sich nach dem, was ihr habt. Genau deshalb wird das je Integration vereinbart, statt ein starres Format vorzugeben.

So richten wir es überall ein, wo das Zielsystem es zulässt. Testimporte laufen beliebig oft und verhalten sich exakt wie der Live-Import, der Lauf, den euer Kunde freigibt, ist also der Lauf, der live geht. Wo ein System das nicht kann, funktioniert die Integration trotzdem, sie verzichtet nur auf die Probe.

Nein, bewusst nicht. Es ist eine gewöhnliche Web-Schnittstelle, ihr baut sie in der Sprache, in der euer Backend ohnehin geschrieben ist.

Die bekommt ihr bei der Einrichtung: die genauen Endpunkte, was ein Aufruf mitbringt, wie das Ergebnis gemeldet wird und welche Antworten wir erwarten, geschrieben für die, die es umsetzen. Fragt im Gespräch danach, dann schicken wir sie.

Sollen wir uns eure API ansehen?

Bringt den Endpunkt mit, in den importiert werden soll. Wir gehen den Vertrag durch, benennen was anzupassen ist, und sagen euch, was die Integration an Aufwand bedeutet.

Passend dazu: die Data Migration Engine, die die Daten erzeugt, die Quellen, aus denen sie liest und alle weiteren Integrationen.